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E i n w e n i g e r n s t e r , b i t t e .

Du sagst du willst weg von hier, doch du bewegst dich keinen Schritt vorwärts. Ich trinke Sternenblut, salzige Tropfen die endlos und still von deinen Augen fallen, sie ätzen ein Loch in mein Herz und beflecken meine Seele mit dem Schmerz verlorener Gedanken. Diese endlosen Spiralen deiner Emotionen drehen sich wie dornige Eisendrähte um meine Handgelenke, schnüren sich fest in das Fleisch und reißen alte Wunden frei. Ich habe keine Angst zu verbluten wenn ich bei dir bin, obwohl sich meine Tränen rotfärben, und der Hass der stets in uns schwebt unsere Kehlen zuschnürt mit aller Kraft und scharfen Krallen. Dreh dich nicht um, denn hinter dir bäumt sich eine schwarze Mauer aus Unumgänglichkeit auf, siehst du sie an wird sie auf dich niederstürzen und dein letztes Fünkchen Stolz einreißen.  Meine Hoffnung habe ich längst verbrannt, doch der Wille ist ein schwaches Pulsieren das mein Herz zwingt weiter zu schlagen, der Drang dich hier aus dieser Ewigkeit zu bringen ist stärker als die Schmerzen von Unzulänglichkeiten meiner Psyche. Deine Nähe macht mir Angst, denn du bist dabei meine Fassade niederzureißen, du weißt bereits wie es hinter diesen verwunschenen Mauern aussieht, doch wirst du es mit eigenen Augen erblicken, ich glaube du wirst schwarze Tränen weinen, aus Freude über unsere Gleichheit? Oder aus Verzweiflung weil du nicht findest was du gesucht? Die Ungewissheit plagt uns beide, und doch ist es eine Erlösung, den Moment fest im Visier betreten wir einen Pfad auf dem wir einzubrechen drohen, und doch umgibt uns ein sanfter Mut der uns zuspricht, der uns antreibt wie ein Wind der verhindern will, dass wir auch nur einen Moment stehenbleiben, überdenken, zweifeln. Der Versuch hier aus diesen Dornen zu entkommen, er weitet sich und erweist sich als unsere Hoffnung auf ein Stück Normalität die uns genommen wurde. Doch vielleicht ist all dies nur ein Vorhang aus Selbstbetrug und wir stecken fest in einem Nebelsumpf, zerschlissen und zerfetzt von den scharfen Ästen der Welt die nach uns greifen und uns fest hinunter drücken in das Ergebnis unserer eigenen Gedankenwelt aus der wir nicht entkommen können.

 

 

22.10.08 23:36
 


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Gonorrhoe / Website (23.10.08 11:12)
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